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Im Schnalstal unterwegs
Das Schnalstal war früher mehr oder weniger nur den Bergsteigern ein Begriff. Mit dem Bau des Gletscherskigebietes aber hielt auch hier der Tourismus Einzug und der Bekanntheitsgrad wuchs seit dem Fund der Gletschermumie Ötzi.
Das kleine Dörfchen Karthaus liegt ungefähr in der Mitte des Schnalstals, auf der Westseite, in circa 1300 m Höhe. Mittelalterliche Mauerzüge umschließen den Ort. Im Jahre 1326 haben Mönche hier das Kloster Allerengelsberg gegründet. 15 Mönche bewohnten es bis zum Jahre 1782. Im Zuge der Reformpolitik von Kaiser Joseph II wurde dann aber die Gemeinschaft aufgelöst. Im Jahre 1924 verwüstete ein Brand das kleine Dorf. Trotzdem blieb viel erhalten und wurde auch vorbildlich restauriert. Heute noch zu sehen sind der Kreuzgang, die Klosterküche, der Weinkeller und eine Grotte mit dem überlebensgroßen Kruzifix.
In Unser Frau im Schnalstal wird auf einem 4000 m2 großen Freigelände der Lebensraum von Ötzi, dem Mann aus dem Eis, vorgestellt. Hier, im ArcheoParc, können Besucher Feuer machen wie zu Ötzis Zeiten, können Steinwerkzeug herstellen oder sich im Bogenschießen üben.
Wer zu Fuß unterwegs ist, dem empfiehlt sich eine leichte Wanderung, welche von Altraheis, den Schnalswaal entlang, in circa 1 ½ Stunden nach Schloss Juval führt.
Foto: shutterstock
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