Plaus bei Meran in Südtirol

Gemeindeplatz von Plaus in Südtirol

Eckdaten:

Einwohner: ca. 700

Meereshöhe: 519 m s.l.m

Highlights:

Unterkünfte:

Das milde Klima und eine traumhafte Naturlandschaft, welche zu erkunden sich mehr als nur lohnt: Das sind nur zwei Merkmale, die das kleine und beschauliche Feriendorf Plaus im Meraner Land, welches insbesondere auch für seinen erstklassigen Speck bekannt ist, auszeichnen.

Plaus, am Eingang zum Vinschgau, unmittelbar am Fuße des landesweit größten der insgesamt sieben Naturparke Südtirols, dem Naturpark Texelgruppe, und in unmittelbarer Nähe zur Kurstadt Meran gelegen, genießen Besucher die Schönheit landschaftlicher Gegensätze. Werden Sie Zeuge fantastischer Naturschauspiele und bestaunen Sie die außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt der sonnigen Ferienregion.

Von gemütlichen Spaziergängen im Tal, bis hin zu abenteuerlichen Aufstiegen in weit luftigere Höhen – die vielfältige Naturlandschaft bietet alles, was das Bergsteigerherz begehrt. Interessant auch ein Spaziergang entlang des Rittersteigs, der am imposanten Schloss Dornsberg, das auch heute noch bewohnt und deshalb nicht besichtigt werden kann, vorbei führt.

Neben weiteren Sport- und Freizeitangeboten wie Tennis, Kajak, Rafting, Schwimmen oder Radfahren – Plaus ist bestens an das Vinschger Radwegnetz und an die Vinschger Bahnlinie angebunden - bietet die Gemeinde seinen Besuchern auch im Winter Abwechslung und Unterhaltung ohne Ende. Die nahe gelegenen Skigebiete mit ihren bestens präparierten Pisten und modernen Liftanlagen garantieren Schneevergnügen für Jung und Alt. Und das Beste: Sie brauchen auf Ihre „Brettln“ auch in der wärmeren Jahreszeit nicht zu verzichten. Die Gletschergebiete ermöglichen nämlich auch abseits der Wintersaison echten Pistenspaß in der Urlaubsregion.

Brunnen in Plaus im Meraner LandKirche in Plaus im Meraner LandTeich in Plaus in Südtirol

Großartige Sehenswürdigkeiten

Kulturliebhabern sei ein Besuch der Pfarrkirche zum Heiligen Ulrich mit ihrem romanischen Glockenturm, dem aus dem 15. Jahrhundert stammenden gotischen Kirchenschiff und den barocken Gemälden des Vinschger Künstlers Simon Ybertracher empfohlen. Sehenswert auf der Friedhofsmauer der Kirche die Szenen des „Plauser Totentanzes“ aus der Hand des Vinschgauer Künstlers Luis Stefan Stecher, der diesen im Jahre 2001 schuf. Die 18 Szenen mit Versen im Vinschger Dialekt sind ein eindrucksvolles Werk das zum Nachdenken anregt.

An derselben Stelle befand sich schon früher ein älterer Totentanz. Allerdings konnte dieser nicht mehr restauriert werden. „Palus“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Sumpf“, denn die Talfläche hier, nahe der Etsch, war Sumpfland. Und zudem sorgte die Etsch für regelmäßige Überschwemmungen. Heute allerdings, die Gegend ist längst entsumpft, steht der Ort natürlich auf trockenem Boden.

Idyllisch ist auch das Dorfzentrum mit seinem alten Springbrunnen und dem, sich unter Denkmalschutz befindenden, alten Ahornbaum.

Das Gemeindegebiet zählt nur knapp 5 km² und ist damit eine der kleinsten Gemeinden von Südtirol. Nichts desto trotz aber bietet Plaus auch eine hervorragende Hotellerie und zahlreiche Unterkünfte für jeden Geschmack.

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