Die Ruine Schloss Mayenburg

Ruine Schloss Mayenburg in der Ferienregion Meran und UmgebungBurg um Burg, Schloss um Schloss wurde gebaut im Mittelalter im Land Tirol. Auf Felsvorsprüngen und in Weingüter eingebettet… allesamt Zeugen vergangener Tage. So auch Schloss Mayenburg bei Völlan.

Die Ruine Schloss Mayenburg war einst ein stolzes Welfenschloss, erbaut um 1200 auf einem langgestreckten Hügel bei Völlan und erstmals urkundlich erwähnt als „Castrum Mayberch“ im Jahre 1229. Als Lehen der Bischöfe von Trient war das Schloss im Besitz der Herren von Mayenburg, bis zum Jahre 1358, als das Geschlecht mit dem Tod von Jakob von Mayenburg ausstarb und die Burg an Georg Hael aus Schwaben überging. Ab dem Jahre 1570 wechselte die Burg ständig ihre Besitzer, bis sie im Jahre 1648 an die Grafen von Brandis kam, welche die Burg ausbauten. Der älteste Teil der Burg ist der mächtige, fast 28 m hohe Bergfried und die Ringmauer. Die Burgkapelle ist der Hl. Barbara geweiht. Die Grafen von Brandis spielten in Lana und Umgebung damals eine sehr bedeutende Rolle. Sie waren die Kirchenherren und die Dorfvögte.

Im Jahre 1814 wurde Schloss Mayenburg, damals bereits in einem schlechten Zustand, an einen Bauern verkauft. In den darauffolgenden Jahren dann war sie dem Verfall preisgegeben, bis später ein Arzt aus Meran die Burg kaufte und in einem kleineren Maße renovierte. Auch heute noch ist die Burg im Privatbesitz dieser Familie, der Familie Auffinger. Erreichbar ist die Burgruine über einen Weg der von Völlan abzweigt, allerdings ist der Ansitz geschlossen und die Burg kann nur von außen besichtigt werden.

Wie mächtig das Schloss einst war, können Interessierte in der Pfarrkirche St. Severin in Völlan sehen. Dort befindet sich eine naturgetreue Darstellung aus den Jahren um 1500 von der Burg Mayenburg.

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